The Official Website of the Legendary Rock Band NEKTAR
Reviews
Evolution
Todd Carper
6/3/2009

Fortyfied
Volkmar Mantei - www.ragazzi-music.de
6/2/2009

Fortyfied
www.vintagerock.com
5/17/2009

Evolution
Duncan Glenday
11/28/2008

German Tour 2007-Bonn, Harmonie
General Anzeiger
10/11/2007

German Tour 2007-Bonn, Harmonie
Pop Frontal.de - Carlo G. Re├čler
10/9/2007

German Tour 2007 - Hannover
NEUE PRESSE HANNOVER
10/6/2007

German Tour 2007 - Hannover
Rock Times
10/4/2007

German Tour 2007 - Hamburg
krautrockseite.de
10/1/2007

Evolution - Prog Rock Radio.com
Vito Vitale
2/14/2004

Fortyfied
reviewer Volkmar Mantei - www.ragazzi-music.de
review date 6/2/2009
 

Die britischen Germanen, Non-Krauts, sind 40 Jahre nach Bandgründung immer noch (oder besser wieder, mit Unterbrechungen und Besetzungswechseln) am Start, zwei Urmitglieder als festes Fundament dabei: Roye Albrighton, Stimme und Gitarrist des Hardrock/Symphonic Rock Unternehmens, sowie Schlagzeuger Ron Howden. Peter Pichl (b, voc) und Klaus Henatsch (key, voc) sind seit mindestens einem Jahr in der Band, haben am 2008er "Book of Days" mitgewirkt und führen den historisch gewachsenen Sound der Band versiert und engagiert mit.
Nektar haben schon einige Live-Alben veröffentlicht, ist "fortyfied" ihr siebtes? Enthalten sind auf den zwei CDs 15 Songs, deren Überzahl aus den Jahren 1972 bis 1975 stammt, ihren "klassischen" Alben, so ist zum Beispiel "Tab in the Ocean" komplett dabei, LP-Seiten-lange Tracks, etliche lange Rillen.
Die Band zeigt sich warmgespielt, der Sound ist organisch, das Quartett aufeinander eingestimmt. Nix nostalgischer Altherrenrock, Nektar rocken kraftvoll und vital, was ihre Songs zulassen. Keyboarder Henatsch hat die symphonisch-melodische Vielfalt kompetent im Griff, und sich gewiss die Finger wund und die Ohren blutig geübt. Roye Albrighton wird seine Gitarrenläufe wohl im Schlaf draufhaben, sein schönstes Solo ist in "Desolation Valley" zu hören. Bis zum Ende von CD1 ist kaum eine Pause zwischen den Tracks zu hören, flüssig und forsch mit Lust und Härte rocken Nektar ihre Klassiker ab. Macht Laune, zuzuhören.
Das Rhythmusduo bringt die Komplexpalette wie die einfachen Takte druckvoll und energisch. Die neuen Songs, von "Book of Days", vor allem auf CD2 zu hören, sind deutlich schlichter als die großen Tracks der Frühsiebziger.
Sie haben es immer noch drauf, ihr Sound steckt noch und wieder an. Und sicher, ganz ohne Nostalgie geht es nicht, sind eben uralte Songs, die Jungs schon über 20, Ron Howden sieht wie sein eigener alter Onkel aus. Das drängt sich aber nicht auf. Live kommen Nektar viel besser als auf ihren späteren Studiowerken.

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